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geschichte

Geschichte des Kienstee

vroeger boerderijDer Bauernhof „De Kienstee“ ist einer der ältesten Bauernhöfe hier im Poldergebiet.
Um 1600 ist er Eigentum der Familie Kien und geht im Laufe der Zeit über an die van Gitters aus Middelburg. 1803 werden die erste „Cammaerts“ im Grundbuch erwähnt, die seitdem den Hof von Generation auf Generation weitergegeben haben, auch während des ersten und zweiten Weltkriegs. Im ersten Weltkrieg landete hier ein deutsches Flugzeug, wie man auf dem Gemälde sehen kann, das noch immer im Gebäude hängt. Heutzutage hätte man natürlich ein Foto davon gemacht.

Während des zweiten Weltkriegs wurde die große Scheune, in der sich die Stallungen befanden, von den Kanadiern in Brand gesteckt, weil sie dachten, der Feind halte sich dort verborgen. Gottseidank haben sie sie wieder aufgebaut, wenn auch etwas kleiner und ohne Strohdach.

In früheren Zeiten wurde der Bauernhof von dem sogenannten „Wall“ umgeben, eigentlich ein Burggraben, so dass man ihn nur über eine Brücke betreten konnte.
Die Viehweiden lagen außerhalb, die Obstgärten hinter dem Hof – es gab noch Viehzucht und Ackerbau, während Pferde Pflug und Wagen zogen.

Doch die Zeiten ändern sich – so auch hier. Auf dem Bauernhof wird heute ausschließlich Ackerbau betrieben. Wo früher Knechte und Mägde die Arbeit verrichteten, bedienen heute der Hofbauer und sein Vater Traktoren und Maschinen, die mehr PS haben als alle Pferde zusammen.

Bed und Breakfast

Seit dem Jahre 2000 ist die Zimmervermietung „Bed & Breakfast“ dazugekommen.
Einige der älteren Gebäude wurden im alten Stil umgebaut und beherbergen heute hübsche und gemütliche Gästezimmer.

Der Bauernhof heute

Der Betrieb umfasst ca. 83 ha.
Angebaut werden vor allem:

  • Kartoffeln (für Pommes frites)
  • Weizen
  • Gerste
  • Gräser (für Grassamen)
  • Zuckerrüben
  • Zwiebeln
  • Flachs

Der Bauer und sein Tochter bestellen das Land selbst, mit eigenen Maschinen.
Nur bei der Zwiebel-, Zuckerrüben- und Flachsernte helfen Landarbeiter - immer mit einem Auge gen Himmel. Das Wetter bestimmt noch immer das Leben auf dem Lande.

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